Angebote
Nein sagen
Prüfungsangst
Was dir in der Zusammenarbeit Sicherheit gibt
Strukturiert & transparent
Du weißt jederzeit, woran wir arbeiten und warum. Du bekommst einen klaren Plan, statt „mal schauen“.
Alltagsnah & übungsgestützt
Wir üben an deinen echten Situationen – da, wo es schwerfällt: Arbeit, Familie, Partnerschaft.
Respektvoll & klar
Grenzen setzen heißt nicht hart werden. Du lernst, freundlich zu bleiben – und trotzdem eindeutig.
Nein sagen lernen – ohne Schuldgefühle
Du sagst „Ja“, obwohl du „Nein“ meinst – und ärgerst dich danach über dich selbst. Vielleicht hast du Angst vor Konflikten, Enttäuschung oder Ablehnung. Ich unterstütze dich dabei, Grenzen klar und respektvoll zu setzen – Schritt für Schritt und alltagstauglich.
Woran du merkst, dass du hier richtig bist
- Du sagst „Ja“, obwohl du „Nein“ meinst.
- Du rechtfertigst dich sofort oder erklärst zu viel.
- Du hast Angst vor Enttäuschung, Konflikt oder Ablehnung.
- Du übernimmst zu viel und bist oft erschöpft oder gereizt.
- Du ruderst zurück, sobald Druck entsteht.
- Du willst klarer werden – ohne Streit und ohne Schuldgefühle.
Nein sagen ist keine Härte. Es ist Selbstachtung – und trainierbar.
Vorteile
Die Vorteile sind vielfältig und umfassen Selbstachtung und emotionale Stärke.
Du sagst Nein, ohne dich zu erklären.
Schuldgefühle verlieren ihre Macht.
Du hältst Grenzen auch bei Druck.
Mehr Zeit, Energie und Selbstachtung.

So läuft’s ab
Wir starten mit deinen typischen Situationen und machen daraus einen klaren Plan. Du bekommst passende Formulierungen, übst in kleinen Schritten im Alltag und lernst, auch bei Druck stabil zu bleiben.
So entsteht aus „Ich weiß es“ Schritt für Schritt „Ich kann es“.
Muster erkennen
Trigger, Schuld, Antreiber, typische Situationen.
Formulierungen & Verhalten trainieren
Kurze Grenz-Sätze, Ton, Timing, Körpersprache.
Alltag festigen
Mini-Übungen + Plan für schwierige Menschen und Rückfälle.
Tempo und Tiefe passen wir an dich an – ohne Überforderung, aber mit echtem Training.
Du bekommst kleine Aufgaben für den Alltag – damit Veränderung nicht nur im Gespräch bleibt.
Wir arbeiten respektvoll, klar und Schritt für Schritt – damit dein Nein auch unter Druck hält.
FAQ
Muss ich konfrontativ werden, um „Nein“ zu sagen?
Nein. Du lernst, klar zu sein, ohne zu verletzen. Klare Grenzen müssen nicht hart oder verletzend sein. Wir arbeiten an Formulierungen, die kurz, respektvoll und eindeutig sind – ohne dass du in Diskussionen gezogen wirst. Du lernst außerdem, wie du ruhig bleibst, wenn jemand nachfragt oder Druck macht, und wie du nicht automatisch in Rechtfertigungen rutschst. Ziel ist „klar und freundlich“ – nicht „kalt und hart“.
Was ist, wenn ich danach Schuldgefühle bekomme?
Das ist sehr häufig – und genau ein Kernpunkt. Schuldgefühle sind oft kein Zeichen dafür, dass du etwas Falsches getan hast, sondern eine gelernte Stressreaktion: „Ich darf das nicht“ oder „Ich bin verantwortlich für die Gefühle anderer“. Wir schauen, woher dieses Muster kommt, und du lernst konkrete Strategien, um das Gefühl auszuhalten, ohne zurückzurudern. Mit der Zeit werden Schuldgefühle deutlich leiser, weil dein System merkt: Ein Nein ist erlaubt – und Beziehungen halten das aus.
Wie schnell merke ich Veränderungen?
Viele merken schnell erste Aha-Momente, weil sie verstehen, warum das Nein so schwerfällt. Sichtbare Veränderungen entstehen meist, sobald du die ersten „kleinen Neins“ im Alltag übst. Wie schnell es stabil wird, hängt davon ab, wie lange das Muster schon da ist und in welchen Bereichen es passiert (Arbeit, Familie, Partnerschaft). Entscheidend ist: Wir arbeiten nicht nur im Gespräch, sondern mit kleinen Übungen – dadurch wird es greifbar und messbar.
Für wen ist das besonders geeignet?
Wenn du dich häufig übergehst, zu viel übernimmst oder dich danach ärgerst, ist das sehr passend. Auch, wenn du Konflikte stark vermeidest, es allen recht machen willst oder dich schnell verantwortlich fühlst. Es eignet sich ebenso, wenn du „eigentlich weißt“, was du willst, es aber im Moment nicht sagen kannst – und dann doch wieder nachgibst. Wenn bei dir starke Angst, Panik oder sehr belastende Beziehungsthemen im Vordergrund stehen, schauen wir gemeinsam, was sinnvoll ist und ob wir zuerst stabilisieren.
Was genau machen wir in den Sitzungen?
Wir starten mit deinen typischen Situationen: Wer fordert was? Wann sagst du Ja? Was befürchtest du beim Nein? Dann entwickeln wir kurze, passende Grenz-Sätze und üben sie so, dass sie sich für dich stimmig anfühlen (Ton, Timing, Körpersprache). Zwischen den Terminen gibt es kleine, machbare Aufgaben – damit dein Alltag der Trainingsraum wird. Wir arbeiten außerdem daran, mit Reaktionen anderer (Enttäuschung, Nachbohren, Vorwürfe) souverän umzugehen.
Was ist, wenn mein Gegenüber mein Nein nicht akzeptiert?
Das kommt vor – und dafür brauchst du eine zweite Ebene: Wiederholung, Klarheit und Konsequenz. Du lernst, wie du bei deinem Nein bleibst, ohne dich zu verheddern, und wie du freundlich „auf Platte“ bleibst (ohne neue Argumente zu liefern). Wenn nötig, entwickeln wir auch Grenzen, die nicht nur sprachlich sind, sondern strukturell: weniger Verfügbarkeit, klare Regeln, klare Zuständigkeiten. Ziel ist nicht, andere zu ändern – sondern deine Handlungsfähigkeit zu stärken.
Muss ich mein Nein immer begründen?
Nein – und oft ist weniger besser. Begründungen wirken zwar nett, öffnen aber häufig die Tür für Diskussionen („Dann mach’s doch so …“). Du lernst, wie du kurze, geschlossene Sätze nutzt, die keine Verhandlung starten. Wenn eine Begründung sinnvoll ist (z. B. im Job), dann so knapp, dass sie informiert – aber nicht einlädt, dich zu überreden. Du bekommst konkrete Textbeispiele, die zu deinem Alltag passen.
Wie viele Termine sind sinnvoll?
Das hängt davon ab, wie tief das Muster sitzt und in wie vielen Lebensbereichen es wirkt. Für viele ist ein überschaubarer Rahmen sinnvoll, z. B. 6 Termine, weil man damit verstehen, üben und stabilisieren kann. Manche brauchen weniger, wenn es ein klar umrissenes Thema ist (z. B. „Nein sagen bei Überstunden“). Andere profitieren von etwas mehr Zeit, wenn Schuld, Angst vor Ablehnung oder schwierige Beziehungsmuster stark mitspielen. Wir legen das pragmatisch fest – nicht „auf Vorrat“.
Online oder vor Ort – was ist vorteilhafter?
Beides kann hervorragend funktionieren. Online ist oft leichter in den Alltag integrierbar und ermöglicht zügige Termine. Vor Ort ist für manche angenehmer, wenn sie das persönliche Setting brauchen. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern dass du zwischen den Terminen im Alltag übst. Wenn du unsicher bist, starten wir so, wie es für dich am niedrigschwelligsten ist.
Was ist, wenn ich schon vieles versucht habe (Bücher, Tipps, Videos)?
Dann ist das ein gutes Zeichen: Du bist dran und willst wirklich etwas verändern. Häufig scheitert es nicht am Wissen, sondern am „Moment“, in dem dein Nervensystem auf Alarm schaltet und du automatisch Ja sagst. Genau dort setzen wir an: Wir machen aus Wissen Verhalten – mit passenden Sätzen, realen Übungsschritten und einem Plan für Drucksituationen. Das ist meistens der Unterschied zwischen „Ich weiß es“ und „Ich kann es“.
So kann ein Nein klingen
Klar, respektvoll und ohne Rechtfertigungsroman – damit du bei dir bleiben kannst, auch wenn Druck entsteht.
Job: Überstunden & Chef
Situation:
Dein Chef fragt um 16:30 Uhr: „Kannst du das heute noch fertig machen?“
Klarer Satz:
„Heute schaffe ich das nicht mehr. Ich kann es morgen bis 11 Uhr liefern – oder ich priorisiere es jetzt und lasse Aufgabe X liegen. Was ist dir wichtiger?“
Wenn Druck kommt:
„Ich verstehe, dass es dringend ist. Für heute kann ich keine Überstunden machen. Wenn es heute fertig sein muss, brauchen wir eine andere Lösung.“
Familie: Schwiegermutter
Situation:
„Am Sonntag kommt ihr zum Kaffee. Das ist doch selbstverständlich.“
Klarer Satz:
„Danke für die Einladung. Diesen Sonntag klappt es nicht. Wir sehen uns gern nächste Woche – ich melde mich mit einem Vorschlag.“
Wenn nachgehakt wird:
„Das passt für uns einfach nicht.
Ich verstehe, dass du dich freust – trotzdem bleibt es bei unserem Nein.“